"An so einen starken Auftritt unseres Teams kann ich mich nicht mehr erinnern", so Trainer Alexander Steiner. Zum Start der Feierlichkeiten zum 35-jährigen Bestehen des Schwimmteams und 25 Jahre ST Erzgebirge e.V. fand im heimischen Aqua Marien in Marienberg das Finale der Erzgebirgsspiele statt. Etwa 80 Sportler und Sportlerinnen vom Gastgeber hatten sich nach den vier Vorkämpfen in den Altkreisen qualifiziert.
Von Beginn an zündeten die jungen Schwimmerinnen und Schwimmer ein wahres Medaillen- und ein noch größeres Rekordfeuerwerk. Am Ende standen 160 Medaillen (55x Gold, 57x Silber und 48x Bronze) für die Sportler aus Olbernhau, Marienberg und Umgebung in neun Altersklassen zu Buche. Noch größer war die Freude bei den Aktiven und im Trainerteam über die wahnsinnigen Bestleistungssteigerungen. Da es bei nahezu allen der etwa 300 Finalstarts persönliche Bestleistungen gab, ist es schwer, einzelne Ergebnisse hervorzuheben. Eine aber doch! Mit einer Verbesserung um gleich vier Sekunden besiegte Lukas Tutzschky seinen älteren Teamkollegen, und eigentlichen Dominator bei den jungen Männern, Kimi Richter um eine Zehntelsekunde. Erstmals blieb der junge Marienberger mit starken 57 Sekunden unter einer Minute auf 100 Meter Freistil. Kimi und Lukas dominierten auch die anderen Strecken bei den Junioren.
Mit sieben Goldmedaillen dominierte der Olbernhauer Sammy Meyer trotz starker Konkurrenz aus dem eigenen Lager die Altersklasse 13. Mit sechs Goldmedaillen stand ihm Bruno Unger in der Altersklasse 11 in fast nichts nach. Die fleißigste Medaillensammlerin bei den Mädchen war Fritzi Fischer (Altersklasse 8) mit fünfmal Gold und einmal Silber. Erik Hiemann (Altersklasse 10) schwamm zu vier Gold- und zwei Silbermedaillen. Tine Richter und Leonie Oestreich (jeweils 3/3/0) sowie Erik Frohs (3/2/2) waren die weiteren größten Medaillenhamster. Durch die hohe Leistungsdichte in der Jugend sowie des großen Kampfes gegen die Mädels vom FC Erzgebirge Aue konnten Elisa Hiemann, Annica Müller, Lucy Göhler und Melissa Schreiter mit wahnsinnigen Bestleistungssteigerungen aufwarten. Da jede der jungen Frauen eine andere Strecke gewann, gab es hier keine dominante Medaillensammlerin.
In der abschließenden 8x50 Meter Lagenstaffel gab es ein packendes Duell zwischen dem Schwimmteam und dem FC Erzgebirge. Nach wiederholten Führungswechseln schlugen die Auer ganz knapp vor dem STE an. Nach dem recht deutlichen Sieg der Auer im letzten Jahr, schickt sich das STE an, mit den hoffnungsvollen Nachwuchsakteuren auch in Zukunft wieder die Staffel für sich zu entscheiden.
Ein riesiges Dankeschön geht an alle helfenden Hände und Organisatoren vom ST Erzgebirge und an das Kampfgericht.









